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Great Balls of Fire

Alt - aber oho!
Dieser Ausruf trifft auf keinen Zweigverein des Badener AC mehr zu als auf den Zweigverein Tennis. Alt - denn die 1899 gegründete Sektion ist, zusammen mit dem BAC - Zweigverein Fußball, das "Gründungsmitglied" des Badener AC. Und damit einer der ältesten Tennisvereine Österreichs. Oho - denn gerade zum 100-jährigen Jubiläum häufen sich die Turniererfolge. Doch halt - bevor der abschließende Volley smashigst platziert werden kann, muss das Match erst einmal begonnen werden. Also, Aufschlag Geschichte: Schon im Jahre 1899 fand das erste internationale Tennisturnier statt. Die Besetzung dieses Turniers war über Österreichs Grenzen hinaus so bedeutend, dass derartige Veranstaltungen fast jährlich folgten. Eine Glanzzeit des Tennissportes in Baden hatte damit begonnen. Spitzenspieler aus ganz Europa traten bei diesem Turnier an. Dem Zweigverein Tennis standen damals zwölf Plätze zur Verfügung. Die Gesamtanlage des Clubs wurde als die größte, schönste und modernste Österreichs bezeichnet. Sie umfasste etwa die doppelte Fläche der heutigen. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam es jedoch zum ersten Doppelfehler – der Parzellierung und späteren Verbauung der halben Sportanlage. Damit entstand ein nicht gutzumachender Schaden, von dem der Zweigverein Tennis durch die Beschränkung auf derzeit sieben Plätze besonders schwer getroffen wurde. Nach dem Wiederaufbau wurde in sportlicher Hinsicht bis etwa 1930 das Niveau der Vorkriegszeit gehalten und der Zweigverein konnte sich mit seiner Kampfmannschaft immerhin noch an der beachtlichen 6. Stelle der österreichischen Vereinsrangliste platzieren.

Trotz des Doppelfehlers konnte damit der erste Satz noch gewonnen werden. Der 2. Weltkrieg und der nachfolgende Zusammenbruch bedeuteten jedoch Satzverlust. Unter den denkbar schlechtesten Voraussetzungen musste praktisch wieder neu angefangen werden. Das spielerische Niveau der Glanzzeiten konnte nicht mehr erreicht werden, auch die Turnierveranstaltungen wurden auf ein bescheidenes Maß eingeschränkt. Der dritte Satz begann vielversprechend. Die wiedereinsetzende Nachwuchspflege trug erste Früchte. Von den jungen Spielern wurden in den Jahren 1952 - 1960 große Erfolge erzielt, wie zum Beispiel der NÖ-Landesmeistertitel durch KARLHOFER, SCHILCHER und Dr. FIALA. Später folgten Meistertitel von Dr. Bernaschek jr. als Schüler, Jugendlicher und Junior. Game and 3rd set, BAC! Der vierte Satz geriet leider zur Blamage, denn 1970 - 1984 folgte eine Selbstbeschränkung bei den sportlichen Aktivitäten, die dazu führte, dass der BAC - Zweigverein Tennis den Anschluss an die niederösterreichischen Spitzenklubs verlor.

Doch noch stand der alles entscheidende fünfte Satz bevor. Und so wurde ab 1984 der Versuch unternommen, die sportlich interessierten Jugendlichen für den Tennissport zu begeistern, mit dem Ziel, dass in der ersten Damen- und Herrenmannschaft nicht von "irgendwoher" geholte Halbprofis stehen, sondern "waschechte" Badener. Zu diesem Zweck wurde der Spielbetrieb verstärkt. Erste Auswirkungen der gezielten Jugendförderung wurden bald sichtbar: in den ersten Damen- und Herren-Mannschaften kamen und kommen fast ausschließlich Nachwuchstalente zum Zug. Natürlich fordert das ständig steigende Spielniveau großes Engagement von jedem einzelnen Spieler. Während es vor 15 Jahren genügte, nur im Sommer zu spielen, kann man mittlerweile nur reüssieren, wenn man das ganze Jahr über trainiert, denn der Aufstieg zur Spitze ist nicht nur mit Spielfreude, sondern auch mit viel Schweiß und Konditionsübungen gepflastert. Dass es an Trainingseifer aber nicht mangelt, zeigen gerade die letzten Jahre. So nahmen 1998 insgesamt 13 Mannschaften am Meisterschaftsbetrieb in den verschiedenen Leistungsklassen teil. Drei Mannschaften spielten in der höchsten österreichischen Klasse - der Staatsliga – und errangen einen Staatsmeistertitel (45+) und zwei 2. Plätze (Seniorinnen 40+ und Senioren 50+).

Sowohl die erste Damen-, als auch die erste Herrenmannschaft fighten in der höchsten niederösterreichischen Spielklasse, der Landesliga A, und wurden unter je acht Teilnehmern 6. bzw. hervorragende 2. Die restlichen acht Mannschaften nehmen an den Bewerben des Kreises Südost teil - der größer als der gesamte Wiener Tennisverband ist - und belegten drei 1., zwei 2. und je einen 3., 5. und 6. Rang. Damit gelang im fünften Satz zwar noch kein Break, aber das ominöse 7. Game begann mit einem lupenreinen As. Denn auch im Turniertennis gab und gibt es großartige Erfolge zu vermelden. Staatsmeister wurden in den letzten Jahren Silvia Thöne, Ossi Jirkovsky und Eberhard Madlsperger in ihren jeweiligen Altersklassen. Damit nicht genug, errangen Silvia Thöne, Josef Karlhofer und Ossi Jirkovsky auch vielfache Europa- und Weltmeistertitelehren. Und der Nachwuchs stürmt bereits ans Netz. Philipp LANGER ist, kaum 18-jährig, in der ITF-Weltrangliste bereits 29. und mit seinen gleichaltrigen Mannschaftskameraden Michael GAL und Alex GUTMANN in der ÖTV-Rangliste auf stetem Vormarsch.

Das Tie-Break war erreicht. Jetzt kam es vor allem darauf an, daß die Rahmenbedingungen stimmten. Und hier gab und gibt es nichts zu befürchten. Denn der Zweigverein Tennis setzt sich seit Jahren immer wieder als kompetenter Veranstalter in Szene. Neben zwei Kreismeisterschaften wurden 1987, 1989 und 1991 niederösterreichische Jugendmeisterschaften, sowie 1985 und 1994 sogar österreichische Jugendmeisterschaften durchgeführt. Eine perfekte Möglichkeit für die Standortbestimmung des heimischen Nachwuchses. Doch auch ältere Semester mußten nicht an der Grundlinie verweilen. 1990 fanden in Baden die österreichischen Ärztemeisterschaften statt - und 1996 wurden, als bisher umfangreichste Veranstaltung, die österreichischen Seniorenmeisterschaften in 15(!) Altersklassen ausgetragen.

Dabei sollte nicht vergessen werden, daß derartige Großveranstaltungen - wie überhaupt jedes Vereinsleben - undenkbar wären ohne eine Anzahl von Personen, die bereit sind, einen Teil der Privatsphäre zu opfern, um allen Mitgliedern einen geordneten Spielbetrieb zu ermöglichen. Doch an aufschlagkräftigen Funktionären hat es dem BAC - Zweigverein Tennis nie gemangelt. Namen wie Dr. BÜTTNER, Dr. MAYER, Dr. SCHOLDA, Dipl.-lng. DRUML, Helmut BREININGER, HR Dr. Petrasch ziehen vorüber. Von 1984-1988 stand dem Zweigverein mit Beatrix KRAUS erstmals eine Obfrau vor. Durch Beharrlichkeit und eine gehörige Portion Charme gelang es ihr, die Errichtung einer Kantine durchzusetzen, dank der erstmals ein richtiges Clubleben entstand. Die nachfolgenden Obleute Wolfgang KLEMENT, unter dem 1989 die notwendige, wenn auch finanziell aufwendige Generalsanierung der Plätze erfolgte, Wolfgang TRENNER und Mag. Eva-Maria KLEMENT setzten ihren Kurs erfolgreich fort. 1998 schließlich stellte sich erneut Wolfgang TRENNER als Obmann zur Verfügung. Noch im November begann eine Generalsanierung der Garderoben, Toiletten und des Kantinenstüberls, sowie eine Vergrößerung desselben. Wahrlich kein leichter Smash, denn die Kosten hierfür betragen mehr als 2 Millionen Schilling, wovon die Stadtgemeinde Baden 500.000 Schilling als Subvention einbringt. Um den dafür aufgenommenen Kredit zurückzahlen zu können, sind für 1999 eine Bausteinaktion und folgende Veranstaltungen geplant: im März wurde erstmals ein Frühlingskränzchen abgehalten und im Juni veranstaltet der Badener AC ein Open-Air-Konzert mit "I am from Austria"-Legende Rainhard Fendrich, sowie die österreichischen Staatsmeisterschaften für Damen und Herren (Einzel und Doppel). Damit steht es 6:4 im Tie-Break. Und es sollte keine Schwierigkeit darstellen, das entscheidende Service im Jubiläumsjahr durchzubringen. Wahrlich nicht schlecht für einen 100-jährigen. Wie gesagt: alt - aber oho!

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