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Das Stehaufmanderl

Was einen nicht umbringt, macht einen nur härter. Ein Klischee? Mag sein, doch in jedem Klischee steckt ein Körnchen Wahrheit - und diese Wahrheit gilt ganz besonders für den BAC - Zweigverein Fußball, der im Laufe seines 100-jährigen Bestehens alle Höhen und Tiefeneines "Sportlerlebens" mitgemacht hat. Doch aufgegeben wurde nie. Als Keimzelle des heutigen Badener AC wurde im Jahre 1899 von dem Brüderpaar Eywo als Sektion des "First Vienna Football Club" ein Fußballverein in Baden ins Leben gerufen. Kurz darauf schlossen sich die Fußballsektion und die damals ebenfalls bereits bestehende Tennissektion zu einem eigenen, selbstständigen Verein unter dem Namen "Internationaler Sportplatz Baden" zusammen. Bereits Ende desselben Jahres wurde vom Stift Melk ein Gelände hinter dem Südbahnhof im ungefähren Ausmaß von neun Joch (was dem doppelten Umfang des heutigen Sportplatzes bedeutet) gepachtet und darauf eine Sportanlage errichtet, die neben dem Fußballfeld zwölf Tennisplätze, einen Federballplatz, eine Reitbahn, eine Lauf- und Fahrbahn und einen Eislaufplatz umfasste. Mit einem Wort, der Badener Sportplatz war damals der größte, schönste und modernst angelegte in Österreich.

Kein Wunder also, dass in den Gründerjahren nicht nur die Vereine der näheren Umgebung, wie Mödling oder Wr. Neustadt, zu Gast waren, sondern auch Größen wie Rapid, Cricketer oder der WAC. Diesem Höhenflug folgte der erste Dämpfer. Während des 1. Weltkrieges errichtete das damals nach Baden verlegte Armee-Oberkommando eine Barackenstadt auf dem Gelände des Sportplatzes. Dadurch entstand ein nicht wieder gut zu machender Schaden, der durch die nach dem Krieg erfolgte Parzellierung und spätere Verbauung des halben Sportplatzes noch verschlimmert wurde.

Aber aufgeben tut man bekanntlich nur einen Brief. Also wurde der Verein 1919 unter dem bis heute gültigen Namen "Badener Athletiksport Club" reaktiviert und Sektionsleiter Hery von KOHL machte sich flugs an die Instandsetzung des eigentlichen Sportplatzes - und bereits 1920 konnte unter der Sektionsführung von Richard FUX der Sportplatz neuerlich in seiner derzeitigen Gestalt in Betrieb genommen werden. Mit welchen Mühen die erneute Herstellung des Platzes verbunden war zeigt, dass, bevor an die Ausgestaltung des Spielfeldes geschritten werden konnte, zuerst 8.000 Fuhren Schutt vom Platz geschafft werden mussten.

Die Wiedereinführung eines geregelten Meisterschaftsbetriebes zeigte bald erste Erfolge, die zum größten Höhenflug ab dem Jahr 1932 führten. Unter der Sektionsleitung von Luigi BOLDRINO konnte in diesem Jahr gleich auf Anhieb der NÖ-Landesmeisterschaftstitel errungen - und der schärfste Rivale, der Brucker Sportclub, auf den zweiten Platz verwiesen werden. Mit Namen wie PRECHTL, SKRIANZ, WINDISCH, PILAT, HORNACHER, HUTERER, EBERT, BAUER und EGGER wurde im gleichen Jahr auch der NÖ-Cup gewonnen. Zwei Jahre später, in der Saison 1934/35 erzielte der Verein den wohl größten sportlichen Erfolg - im Entscheidungsspiel auf dem WAC-Platz in Wien gelang es, den Salzburger AK 1914 zu schlagen und damit Österreichischer Amateur-Staatsmeister zu werden. Unter Sektionsleiter Alois SCHABNER spielte damals folgende Mannschaft: BACHINGER, STIEGLER, SKRIANZ, EGGER, CZERMAK, BAUER, PRECHTL, WOTRUBA, LEITHNER, EBERT und BUCHINGER.

Doch wieder machte die große Weltpolitik dem kleinen Club einen Strich durch die Rechnung - der 2. Weltkrieg machte auch vor Baden nicht halt. Neben der menschlichen Tragödie, dass viele Leistungsträger, wie STIEGLER, LEITHNER, die Gebrüder STRNAD, STRUBENREITER, SWOBODA, NEMETHh und HRUSA dem Krieg zum Opfer fielen, wurde dem Verein nach 1945 durch die sowjetische Besatzungsmacht auch die Erlaubnis der Benützung seiner Sportanlage entzogen. Doch weder die Badener, noch der BAC steckten den Kopf in den Sand. Durch das tatkräftige Eintreten des damaligen Bürgermeisters Dr. Julius HAHN, wurde dem Verein von seiten der Stadtgemeinde ein Platz in der Nähe des Badener Trabrennvereins zur Verfügung gestellt. Und die Führung des Gesamtvereins machte das Anliegen des Zweigvereins Fußball zu dem Ihren. Präsident Dr. Bruno KOHL und Vizepräsident Richard FUX gelang es, die finanziellen Mittel zur Errichtung dieses Sportplatzes beim Allgemeinen Sportverband Niederösterreich und beim NÖ-Fußballverband flüssig zu machen. Seitens der Zweigvereine waren vor allem K. GRÖSCHL und Dr. HAHN maßgeblich daran beteiligt.

Die Jahre des Exodus endeten erst mit dem Abzug der russischen Besatzungsmacht - erst dann konnte der Zweigverein endlich wieder auf seinen angestammten Platz in der Dammgasse übersiedeln. Da die Kampfmannschaft vollkommen neu aufgebaut werden musste, waren - trotz allen Engagements - die sportlichen Erfolge dieser Jahre eher durchwachsen. Einigen Höhepunkten folgten Misserfolge und schließlich musste der Abstieg des Vereines in die 2. NÖ-Landesliga hingenommen werden. Im Jahre 1959 gelang es unter Sektionsleiter Anton GIEBHART die Meisterschaft in der 2. Liga Süd zu erringen. Der Aufstieg in die NÖ-Landesliga blieb jedoch dem siegreichen Qualifikationsgegner Glasfabrik Brunn vorbehalten. Ein Jahr später wurde das Versäumte nachgeholt - unter Sektionsleiter Leo BACHMANN wurden - nach erneutem Gewinn der 2. Liga Süd - die beiden Qualifikationsspiele gegen den 1. SC Pfaffstätten gewonnen. Erst drei Jahre später, 1963, musste der erneute Abstieg aus der höchsten Spielklasse Niederösterreichs, der Landesliga, zur Kenntnis genommen werden. Doch Aufgeben tut man ...

Also wurde hart gearbeitet und bereits 1964 gelang der Wiederaufstieg in die Landesliga. In dieses Erfolgsjahr fiel auch die Eröffnung der renovierten bzw. neugeschaffenen Sportanlage durch die Stadtgemeinde Baden, sodass der Badener AC als Pächter dieser Anlage wieder auf eine repräsentative Sportstätte hinweisen konnte. Quasi als Dank antwortete der Zweigverein Fußball 1966 unter Kommerzialrat Franz DEMEL mit dem Titel des NÖ-Landesmeisters - womit der Aufstieg in die Regionalliga Ost, die zweithöchste Spielklasse Österreichs verbunden war. Leider konnte der dortige Weiterverbleib trotz guter sportlicher Leistungen nicht gesichert werden, und der BAC - Zweigverein Fußball kehrte in die NÖ-Landesliga zurück. Es war wieder einmal Zeit für ein Zwischentief.

Doch wer die Geschichte des Zweigvereins kannte, dem war nicht bang, dass die Mannschaft eines Tages wie der Phönix aus der Asche wieder auftauchen würde. Und tatsächlich begann in der Saison 1982/83 ein erneuter Höhenflug von Casino Baden AC - diesmal in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse, der 2. Bundesliga. Beinahe wäre im Spieljahr 1983/84 dann sogar der Aufstieg in die 1. Division geglückt. Zwar gelang im Frühjahr ein knapper 3:2-Sieg gegen Konkurrent Casino Bregenz, doch in der Endabrechnung wurde der Aufstieg um magere zwei Punkte verpasst. Dabei hatte der Casino Baden AC doppeltes Pech, denn die Aufstiegschancen wurden in jenen fünf Spielen vergeben, in denen Goalgetter Erwin HOHLBAUM wegen einer Verletzung pausieren musste. In der ersten Enttäuschung wurde der Vertrag mit Trainer Karl KOWANZ nicht verlängert - man rüstete sich für das zweite Jahr in der 2. Division mit einem neuen Coach: niemand geringerem, als dem Exinternationalen und späteren Teamchef Josef "Pepi" HICKERSBERGER. Doch alle Hoffnungen, die man in die Saison 1984/85 gesetzt hatte, wurden zerstört. Nach Schluß der Meisterschaft war der Casino Baden AC Vorletzter, den Titel holte sich der SAK vor Flavia Solva und Krems. Das Trainerkarussell drehte sich weiter - auf HICKERSBERGER folgte Hans HÖRMAYER. Im November 1984 wurde Direktor Roland STRECKER als Verwalter vom Direktorium eingesetzt. Gemeinsam mit Alois PÖLTTL sollte eine Konsolidierung und Sanierung des Zweigvereins erreicht werden. Doch weder wirtschaftlich noch sportlich (unter Trainer Rudi FLÖGL oder seinem Nachfolger Rudi HANBAUER) wurden die gewünschten Erfolge erzielt. Einzig die ganz jungen erinnerten in dieser düsteren Zeit an frühere Erfolge. In der Saison 1987/1988 wurden nach 30 Jahren die Schüler wieder Landesmeister. Im Oktober 1990 stand der Zweigverein Fußball vor dem Ende. Abgesehen von der Verschuldung in vielfacher Millionenhöhe standen dem Club keine Spieler zur Verfügung, da fast alle im Besitz einer Spielervermittler Ges.m.b.H. waren.

Doch erneut zeigte sich, dass das Wort „aufgeben" im Wortschatz des Zweigvereins Fußball nicht existiert. Das Verwalterduo Ernest PATRY und Peter MIGLITSCH wurde nach dem Rücktritt von Direktor STRECKER vom Direktorium mit der Führung betraut. Dank rascher finanzieller Unterstützung der Stadtgemeinde Baden konnte gerade noch die Herbstmeisterschaft beendet werden und nach langen Verhandlungen mit den Gläubigern gelang es, einen Ausgleich zu erzielen und den Zweigverein am Leben zu halten. Das der Sport darunter leiden würde, war klar. Nach dem Motto „Ohne Geld ka Musi" musste der sportliche Erfolg hinter die finanzielle Gesundung des Vereins gereiht werden. Folge war 1994 der Abstieg aus der Regionalliga Ost in die 1. Niederösterreichische Landesliga und 1995 der weitere Fall in die 2. Landesliga Ost. Dies ist derzeit auch die höchste Spielklasse, die für den Casino Baden finanziell in Frage kommt.

Doch aufgeben tut man ... Peter MIGLITSCH und Ernest PATRY konzentrierten sich vermehrt auf die Jugendaufbauarbeit, und das mit Erfolg. Neben der systematischen Vermehrung der Mannschaften konnten auch sehr gute Spieler für die Kampfmannschaft ausgebildet werden - darunter Eric MASSING, Rene KLAUNINGER, Günter OPEL, Gilbert OROVIC und Thomas HUSAR. Und die sportlichen Erfolge beginnen sich bereits wieder einzustellen: neben zahlreichen Meistertiteln in der Jugendgruppe Baden wurden die U/17 1994 und die U/16 1996 NÖ- Landesmeister in ihren Altersklassen. Im Mai 1997 wurde schließlich wieder ein ordentlicher Vorstand von den Mitgliedern gewählt. Das Ziel der Funktionärsriege rund um Wolfgang GINDA ist es, den vorgezeichneten Weg der Jugendarbeit weiter zu führen, schließlich finden zur Zeit rund 160 Jugendliche in zehn Mannschaften beim BAC - Zweigverein Fußball eine sportliche Freizeitbetätigung. Und auch auf die Jüngsten wird nicht vergessen. So wurde 1998 als Versuchsprojekt ein Fußballkindergarten ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, Kindern in spielerischer Form den Sport näher zubringen - und die Akzeptanz ist sowohl bei den Eltern, als auch ihren Sprösslingen erfreulich groß. So beweist das "Stehaufmanderl" Fußball aufs Neue, dass es nicht "umzubringen" ist. Und wer weiß, über welche sportlichen Erfolge beim 110. Jubiläum zu berichten sein wird.

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